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„Rotlicht im Kopf – Das Sudfass. Über das berühmteste Bordell der Welt und warum Männer in den Puff gehen“  Peter Zingler - Autor und Ex-Knacki - lädt zum Ausflug ins Bordell. Das Frankfurter Edelbordell „Sudfass“ war vierzig Jahre lang das wohl berühmteste Bordell Deutschlands, Europas - wenn nicht gar der ganzen Welt. 1971 eröffnet, war es der erste gelungene Versuch, die Prostitution aus zugigen Straßenecken, geheimen Etablissements oder dunklen Absteigen in ein gehobeneres Ambiente zu verlagern. Der Begriff Wellness war damals zwar noch nicht so geläufig, doch das nackte Leben einer Saunawelt mit der gleichfalls nackten Welt der Prostitution zu verbinden, war eine geniale Idee. Das „Sudfass“ sollte viel mehr sein, als ein schlichtes Freudenhaus. Sein Gründer, Dieter Engel, verfolgte die romantische Vision eines Ortes, in dem in freundlicher Atmosphäre Prostituierte und Freier miteinander „verkehrten“, in dem sich sowohl die „Mitarbeiterinnen“ als auch die Kunden wohlfühlen. In dem Prostituierte keine Angst vor aggressiven Freiern haben mussten, die Freier aber auch ihrerseits, um ihre Lust zu befriedigen, nicht auf dunkle Hinterhöfe ausweichen mussten. Ob es Engel gelungen ist, seine Vision in die Tat umzusetzen, möge der Leser nach der Lektüre des Buches selber beurteilen. Das „Modell Sudfass“ jedenfalls wurde seitdem häufig kopiert, manchmal von der Ausstattung her gar übertroffen, doch kein Bordell wurde so bekannt wie das Original aus Frankfurt am Main.   Zweifellos ist das „Sudfass“ auch ein Stück sowohl Frankfurter als auch deutscher Sittengeschichte. Rotlicht im Kopf erzählt vom Aufstieg und Verblassen des Mythos, und es erzählt Geschichten aus dem Edelpuff – die der Frauen, der Freier und des Gründers Dieter Engel. Aber auch die der  Barkeeper und Putzfrauen, der Wäscherinnen und Hausmeister, der Empfangsdamen, und nicht zuletzt der Polizisten, die meist grundlos als Folge von Neid und politischer Überaktion Razzien durchführen mussten. Rotlicht im Kopf beantwortet nicht zuletzt auch – wissenschaftlich untermauert – die Frage, warum Männer ins Bordell gehen.   Über den Autor: geb. 1944 in Chemnitz. Obwohl früher immer ein guter Schüler, verbrachte Peter Zingler über ein Jahrzehnt seines Lebens als verurteilter Einbrecher in den Gefängnissen mehrerer Länder. Während seiner letzten Haftzeit im offenen Vollzug in der JVA Dieburg begann er zu schreiben. Zunächst, für die Gefängnisliteratur typische, erotische Geschichten, die er allerdings schon an die Magazine „Playboy“ und „Penthouse“ verkaufen konnte. Mittlerweile ist Zingler erfolgreicher (Drehbuch-)Autor, u.a. von Fernsehkrimis. 1993 bekam er sogar den Grimme-Preis für das Drehbuch zum ORF-Tatort „Kinderspiel“. In dem stark besetzten TV-Film „Alles nur Tarnung“ führte er 1997 auch Regie.     Peter Zingler (Hg.): „Rotlicht im Kopf – Das Sudfass. Über das berühmteste Bordell der Welt und warum Männer in den Puff gehen“; Hardcover mit Schutzumschlag, 216 Seiten, etwa 320 Abb. EUR 26,- -€

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  Pressestimmen zu diesem Buch

 „Dass ausgerechnet Zingler dieses Buch verfasst hat, ist ... ein Glücksfall. ... Die Texte klingen nach Augenzeugenschaft. Laut, lustig, ehrlich!“ FAZ 16. April 2010  
 „Ein Buch übers berühmte Bordell - Peter Zingler hat dem Sudfass ein Denkmal gesetzt.“
FNP 16. April 2010  
 „Höchste Zeit also für das Buch. Der Drehbuch-Autor Peter Zingler hat es gewagt. Heraus kam ein etwas wehmütiges Werk über Sittengeschichte, Männerpsychologie und das älteste Gewerbe der Welt. All dies wird angereichert mit sehr guten Fotos, vielen Schnurren, einem Kapitel über „Tragische Schicksale“ Offenbach Post 16. April 2010  
 „Die Geschichten über das Sudfass wird man sich noch lange erzählen!“ Frankfurter Rundschau 16.April 2010  
 „Das Sudfass ist über die Grenzen Frankfurts hinaus gut bekannt. 40 Jahre voller Geschichten, Anekdoten, Schicksale. Grimme-Preisträger Peter Zingler schrieb ein Buch darüber“ Bild 16. April 2010

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